KARRIEREN,
wir sind schon weitergekommen.
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Warum diese Ausbildung?
Als Alternative zum BWL-Studium! Während des Studiums wurde mir klar, dass es mir zu theoretisch ist. Ich war unzufrieden und habe nach einer Alternative zum Studium gesucht. Die Qualifizierung zum Handelsfachwirt war dann die Möglichkeit, die mich überzeugt hat und die genau zu meinen Vorstellungen passte. Die Mischung zwischen praktischen und theoretischen Blöcken war genau das, was ich in den ersten Semestern meines Studiums vermisst habe. Während der Ausbildung stellte sich heraus, dass auch die jeweiligen Dozenten in der Akademie wesentlich praktischer orientiert und meist noch im Beruf aktiv waren, was während des Studiums überhaupt nicht der Fall war. Was habe ich während der Ausbildung gemacht? Gestartet habe ich meine Ausbildung im Einrichtungshaus in Fürth, dort verbrachte ich 18 Monate und habe dort jede Abteilung eines Einrichtungshauses kennen gelernt. Nach 18 Monaten habe ich meine Prüfung als Einzelhandelskaufmann abgelegt. Die nächsten 6 Monate verbrachte ich dann im Einrichtungshaus Berlin-Spandau mit einer Facheinarbeitung im Bereich Livingroom (Polstermöbel und Regalsysteme). Mit dem Teamleiter in diesem Bereich habe ich sehr eng zusammengearbeitet, so dass ich viel über seine Aufgaben und auch über den Aufbau der Abteilung kennen lernen konnte. Während dieser Zeit legte ich meine Ausbildereignungsprüfung ab. Weitere 6 Monate verbrachte ich dann im Einrichtungshaus in Düsseldorf und machte dort eine Facheinarbeitung im Bereich Oase (Pflanzen, Rattan, Dekoration und Aktivitäten). Nach diesen 6 Monaten legte ich meine Prüfung zum Handelsfachwirt ab. |
Was habe ich nach der Ausbildung gemacht?
Nach meiner Ausbildung startete ich in meiner ersten Funktion als Teamleiter im Bereich Livingroom im Einrichtungshaus Fürth. In Fürth war ich 18 Monate, bis sich die Gelegenheit bot, in gleicher Funktion in das Einrichtungshaus Walldorf (Heidelberg) zu wechseln. Es war ein größeres Haus mit mehr Ausstellungsfläche und für mich ein weiterer Entwicklungsschritt. Nach 12 Monaten übernahm ich zu meiner Funktion als Teamleiter für den Bereich Livingroom zusätzlich die Aufgabe des stellvertretenden Verkaufsentwicklungschefs. Dann hatte ich die Gelegenheit, die Verantwortung für das Kompetenz- und Entwicklungscenter Livingroom und Work IKEA in Deutschland zu übernehmen. Im Juli 2006 bin ich in das Projektbüro für den Neubau des Einrichtungshauses Frankfurt gewechselt und hatte dort die Gelegenheit, das Kompetenz- und Entwicklungscenter für den Bereich Livingroom und Work IKEA in ein neues Einrichtungshaus zu integrieren. Meine jetzige Funktion: Verantwortlicher für das Kompetenz– und Entwicklungscenter Livingroom und Work IKEA Kurze Beschreibung der Funktion/Aufgaben: Es gibt für jeden Verkaufsbereich bei IKEA in Deutschland ein Kompetenz- und Entwicklungscenter mit folgenden Aufgaben: - Implementierung von erfolgreichen Arbeitsweisen und Prozessen (immer auf dem neuesten Stand) - Mitarbeit bei der Weiterentwicklung von Konzepten für die Entwicklung des jeweiligen Geschäftsfeldes (z.B.: Verkaufslösungen) |
- Sparring und Consulting für fachliche Fragestellungen für die Einrichtungshäuser
- fachliche Aus- und Weiterbildung von internen und externen Führungskräften
Besondere/-s Erlebnis/-se in der Ausbildungzeit oder im Arbeitsleben? Es ist sehr interessant, durch verschiedene, auch internationale Projekte IKEA von allen Seiten kennen zu lernen - von der Produktentwicklung in Schweden über die Herstellung bis in die Einrichtungshäuser. Durch die Teilnahme an Projekten, die sich mit der Weiterentwicklung der Verkaufslösungen beschäftigen, habe ich die Möglichkeit, diese aktiv mitzugestalten, mein Wissen einzubringen. IKEA gefällt mir unheimlich gut, weil der Entscheidungsspielraum, den ich habe, sehr groß ist und ich eigenverantwortlich arbeiten kann. IKEA ist immer wieder neu und steht nicht still, diese ständige Veränderung sorgt dafür, dass der Beruf nie eintönig und langweilig wird. Welche Tipps habe ich für Schüler/Berufseinsteiger Seid mutig und probiert verschiedene Sachen aus, nur so findet jeder irgendwann den Beruf, der wirklich zu ihm passt. Wenn euch euer Studium nicht gefällt, schaut euch um und informiert euch, es gibt gute Alternativen! |




